SeMas Weblog^^ - the answer to life, the universe and everything
...sollte es doch recht genau treffen. Alternativtitel wären „Nichts als die Wahrheit“, „Ungelogen“ oder falls diese zwei Titel zu niveaulos klingen sollten: „Die Leiden des jungen SeMa“. ^^;
Das Wort davor:
Mahlzeit geliebte, unbekannte Zuhörerschaft,
am 28.09.03 wurde ich eher zufällig aber vielleicht doch glücklicherweise auf einen sogenannten „Weblog“ gelinkt. (bis dato war mir völlig unbekannt was ein Weblog ist, geschweige denn, dass es so etwas überhaupt gibt.) So denn habe ich mir auch gleich aus einer Laune heraus meinen eigenen eingerichtet. Diesem Umstand habt ihr jetzt wohl oder übel zu verdanken, dass ich hier in Zukunft meine geistigen Ergüsse über Gott und die Welt erbrechen will und wahrscheinlich auch werde. (seid froh - ich wollte ja erst ein eigenes Buch schreiben, was sich hiermit definitiv erleditgt hat.) ^_~
Ist schon eine schöne Sache so was, auch weil mir für die eigene Webseite derzeitig einfach die Zeit und irgendwie auch die Motivation fehlt. (und DSL natürlich... :-( )
Vielleicht noch wissenswerte facts zum Autor:
Männlich, 20 Jahre, Single (*fg*), wohnhaft in einem kleinem Kaff südlich von Potsdam, derzeitig Praktikant. Hobbies: alles mögliche am Computer, E-Gitarre, Akkordeon, Anime & Manga (since BSSM ^^;) u.a. (icq.117844850)

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Verfasst am 14.04.2004 11:32:48 Uhr Ich bin wieder hier in meinem Revier, war nie wirklich weg...^^; Also wenn ich auf die letzten zwei Monate zurückblicke dann mit einem lachenden und weinenden Auge. Während Teile der Welt mal wieder in Terror und Anarchie zu versinken drohen und andere geistig beschränkte Teile der Welt denken, sie könnten diese mit Bomben, Arroganz und Dummheit eindämmen, muss ich mir nichtsdestotrotz und zur Abwechslung mal eingestehen, dass wenigstens mein Leben erfreuliche Wendungen annehmen kann. 
Anfang März z.B. habe ich endlich eine Lehrstelle in Berlin gefunden und obwohl ich noch nicht recht fassen mag, dass ich beim Einstellungstest, an dem übrigens dreißig Mann teilnahmen, der Beste war und mich beim Vorstellungsgespräch gegen zehn andere Mitbewerber durchgesetzt habe, werde ich ab Anfang August in Berlin-Mitte, unmittelbar am Alex gelegen, in einer Zweigstelle eines erfolgreichen Tochterunternehmens der DB Gruppe eine Lehre als Speditionskaufmann antreten. Und da mein Lehrlingsentgelt nicht allzu gering ausfällt bin ich derzeitig noch am überlegen, ob ich mir in Berlin eine Wohnung nehmen sollte. Btw. rückt endlich auch die DSL-Flat in greifbare Nähe. ^^
Zum anderen erhellt auch das putzige, haarige Etwas, dass seit gut einen Monat mit seinen vier Pfoten durch unseren Garten tapst den Alltag seines Herrchens, welches übrigens jeden Samstag mit ihm zur Hundeschule fährt, und da es so süß ist, will ich es niemandem vorenthalten. 



"Last but not least", wie meine Lieblingsenglischlehrerin immer zu sagen pflegte, ist mein Bruder vorgestern auch noch Vater und ich somit Onkel geworden und nu hab’ ich auch noch einen Neffen. Wie schnell doch die Zeit vergeht - eh man sich versieht gehört man irgendwie schon der nexten Generation an.
Aber mich quält nach wie vor und mehr denn je der Gedanke, was für ein Unmensch man eigentlich sein muss, um in diese Welt noch Kinder zu setzen. 
In diesem Sinne 
Verfasst am 24.02.2004 21:11:12 Uhr Küblböck bei Verkehrsunfall schwer verletzt. Oh mein Gott wie furchtbar.
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Ok, Spass beiseite. 
Daniel Küblböck, abschreckendes Beispiel in jeder Hinsicht und Sinnbild jeglichen schlechten Geschmacks, hatte einen schweren Verkehrsunfall. Den Berichten zufolge nahm er einem mit Essiggurken beladenen Laster die Vorfahrt. Zwei Gedanken schossen mir durch den Kopf als ich die Bilder (u.a. hier: http://www.lachschon.de/frame.php?site=/slide.php?id=12513) sah: Der schöne Mercedes (Lastwagen) und der schöne Astra. 
Erschwerend kommt noch hinzu, dass er ohne Führerschein und in Begleitung zweier Insassen unterwegs war. Wenn man das jetzt mal zusammenaddiert und sich von einem gewissen Werbeslogan inspirieren lässt kommt man zu dem Schluss, das sind ja gleich drei Dinge (äh Verstöße) auf einmal. Das ist doch mal dreist und gleichzeitig doch beruhigend zu wissen, dass er nach dem Geschehnis seinen Führerschein auch nicht in absehbarer Zeit bekommen dürfte und wenn es nach mir ginge, sollte man für ihn ohnehin ein psychologisches Gutachten anordnen und einholen bevor man so etwas auf Straßen lässt. Es würde mich auch nicht wundern, wenn er als Folge seines schnellen Abstiegs zurück in die Bedeutungslosigkeit, auch noch besoffen am Steuer war. 
Aber es ist schon interessant, dass man noch am selben Tag von diesem Unfall erfährt (und dann ausgerechnet noch in den Nachrichten der ARD). Das ist doch ein unwiderlegbares Beispiel dafür, mit was für unwichtigen, belang- und gehaltlosen Meldungen der arglose Zuschauer doch tagtäglich auch in vermeintlich „seriösen“ Nachrichtensendungen berieselt wird.
in diesem Sinne. 
Verfasst am 23.02.2004 22:48:55 Uhr Einiges hat sich mal wieder getan – dennoch hatte ich in meiner Lethargie lange Zeit keine Lust meinen Weblog mit einem Eintrag zu beglücken. Unter anderem rührte diese lange Pause daher, dass ich einen Eintrag vor drei Wochen zwar online verfasst hatte, dieser sich aber aus Versehen in Wohlgefallen auflöste worüber ich doch „etwas“ frustriert war.
Im Januar hatte ich einige Einstellungstests und Bewerbungsgespräche, davon gleich drei in einer Woche. Davon mitunter einmal in Nürnberg und zweimal in Berlin. Vom Stress her war das in etwa die „worst week ever“. 
Positiv möchte ich hier mal gaaanz nebenbei anmerken, dass ich inzwischen einen Ausbildungsplatz gefunden habe und um es zu präzisieren: Ich könnte ab August 2004 als Kaufmann im Groß- und Außenhandel in einem überdurchschnittlich erfolgreichen Agrarhandelsunternehmen mit 90 Mitarbeitern und erwirtschafteten Gesamtumsatz von 110 Mio. Euro in Niedersachsen anfangen.
Das Einzige was daran ein bisschen wurmt ist der Fakt, dass es geografisch in etwa genau zwischen Bremen und Hannover liegt – die Region dazwischen kann man getrost als Outback bezeichnen. Jedenfalls habe ich erst mal zugesagt und suche aber trotzdem noch weiter in und um Berlin, da ich wider Erwarten auch hier „Einladungen“ erhalten habe. Aber schon mal gut zu wissen, dass wenn ich wollte, wie auch viele andere Jugendliche dem Osten den Rücken zukehren und mich in den Westen der Republik absetzen könnte. 
Belanglos aber nennenswert war vielleicht noch seit langem ’ne Homelan bei einem Kumpel und ich muss sagen, es gibt doch nicht’s Schöneres als drei Tage und Nächte lang in einem miefigen und schummrigen Keller ausgehungert und übermüdet bis früh um fünf vor’m Rechner zu hängen – und das war, auch wenn es nicht so klingen mag, sogar Ernst gemeint. Drei Tage später hatte ich mir dann ein schönes „Haustier“ über kazaa eingefangen. Es hört auf den Namen „W32/parite.B“, befällt mit Vorliebe alle *.exe-Dateien und macht sie z.T. unbrauchbar. Interessanterweise hatte ich den Virus schon zwei Wochen lang auf der Platte, bis ich erst richtig realisierte, dass ich einen hatte. Gut, die Firewall hatte mich darüber unterrichtet, dass ein paar Anwendungen die auf’s Internet zugreifen geändert wurden und ein paar Programme ließen sich nicht mehr ausführen, aber als unbedarfter User denkt man sich nicht allzu viel dabei. (Notiz am Rande: AntiVir ist für den Allerwertesten...^^) Zumal ich mich als einer der „letztverbliebenen“ Modemuser (eigentlich unbegründet) immer recht sicher fühlte aber wenn man sich dann doch einen einfängt wird einem auf schmerzvolle Weise bewusst: Man gehört doch noch irgendwie dazu. 
Ansonsten war mein Januar und das was vom Februar schon wieder verstrichen ist nur von relativ tristen und monotonen Alltag bestimmt. ^^
in diesem Sinne
Verfasst am 13.01.2004 22:59:21 Uhr Ich bin ga ga. Holt mich hier raus! :D Das war doch gleich der Titel oder? 
Also mal als Ganzes betrachtet ist die deutsche Fernsehlandschaft ja weder sonderlich innovativ, noch unterhaltsam, abwechslungs-, geist- oder gar lehrreich oder auch nur irgendetwas dergleichen aber traurigerweise scheint auch eine entsprechend große, anspruchslose und minderbemittelte Zielgruppe vorhanden zu sein – oder wie lässt sich z. B. die Existenz gleich mehrerer „Quizsender“ (übrigens ein guter Anwärter für ein "Unwort des Jahres"^^), die derzeitig wie parasitäre Pilze aus den Boden schießen, rechtfertigen? 
Oder die Musiksender und gerade die Privaten wie SAT.1 und RTL die ihren erheblichen Anteil zur Verblödung der Menschheit beitragen. Gerade Letztere terrorisieren ihre Zuschauer ja allzu gerne mit der totalen Ausreizung jeglicher Formate und derzeitig auch mit ihren Jubiläumssendungen – das interessiert mich doch nicht: 20 Jahre sind leider kein Garant für ein gutes TV-Programm. 
Wenngleich „Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!“ auch nur so ein abgewandeltes Format ist, stellt sie doch gewissermaßen schon wieder eine sehenswerte Sendung dar.
Mal im Ernst: Abgesehen von der Moderation von Dick und Doof (Bach / Zietlow) entschädigt es doch für so Einiges, wenn man jeden Abend den Kübelböck, z.B. zwischen Tausenden seiner Kakerlaken-Argenossen (aber bitte nächstes Mal mit giftigen Schlangen, Skopionen, etc.), so richtig schön leiden sehen kann und ich finde es recht lobenswert von ihm, dass er auch endlich mal jedem seiner Kritiker und dem arg gebeutelten Zuschauer die Möglichkeit gibt sich ganz legal an ihm zu rächen. (...das entschädigt schon fast für seine Existenz. Aber nur fast.^^)
Was ich nicht ríchtig finde ist, dass RTL inzwischen die Ergebnisse des Telefonvotings faked – unerklärlich, dass das Voting heute mal nicht zu „Gunsten“ der Eggenfelder Tunte ausgefallen sein soll. Was bleibt ist die Hoffnung für die nächsten Sendungen und für die nächste Staffel wünsche ich mir übrigens auch noch die restlichen „DSDSuperstars“, ich denke da z.B. an Lorenzo & Co. 
in diesem Sinne
(ps. wer schon wieder nicht weiß wovon ich tippe: http://www.lachschon.de/frame.php?site=/slide.php?id=10056) 
Verfasst am 09.01.2004 22:39:37 Uhr an ultimate flashback of two boring weeks...^^ Mahlzeit geliebtes Weblog,
hiermit starte ich mal ein bisschen verspätet mit meinem ersten Beitrag in 2004 obwohl es von den letzten beiden Wochen nichts wirklich Interessantes zu berichten gibt. (Wird der Satz zur Gewohnheit? ^_^; ) Meinen Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr und die paar Tage die ich nach Neujahr noch frei hatte, habe ich dieses Jahr mal „intensiv“ genutzt um jeden Tag bis Mittag auszuschlafen und den Rest des Tages explizit mit Spielen à la C&C Zero Hour, Max Payne 2 und NfS Underground totzuschlagen – wie man sieht ein sehr anregender, abwechslungsreicher und vor allem sinnvoller Tagesablauf. 
Silvester dann wie jedes Jahr mit Kumpels versoff.., äh gefeiert und ich fühl’ mich schon fast schlecht bei dem Gedanken, dieses Jahr keinen einzigen Briefkasten auf dem Gewissen oder Raketen auf kleine Kinder gerichtet zu haben. ^_~
Apropos Silvester, jedes Jahr werde ich übrigens von den Worten meiner ehemaligen, verkappten Deutschlehrerin verfolgt, die uns immer die „Brot statt Böller“-Aktion ans Herz gelegt bzw. geradezu propagiert hat aber ich habe mich damit abgefunden, dass ich ein Unmensch bin, weil ich lieber mit Raketen Ozonlöcher in die Atmosphäre schiesse als Geld für notleidenende Menschen an Organisationen zu spenden welches nie ankommt. 
Wie dem auch sei, ich habe mir dieses Jahr getreu dem Motto „Wer sich keine guten Vorsätze nimmt braucht sie auch nicht zu brechen“ auch keine genommen, jedenfalls nicht bewusst weil ich irgendwie glaube, dass dieses Jahr kaum besser wird als das Vergangene – und das war, wenn ich das mal so sagen darf, schon ziemlich scheisse. (Näher möchte ich nicht darauf eingehen) 
Aber ein bisschen (Zweck-?)Optimismus habe ich mir trotz allem doch noch erhalten. Insbesondere in Bezug auf das Finden einer guten Lehrstelle oder DSL-Flat die ich mir dieses Jahr definitiv zulegen werde. 
Übrigens hatte ich letzte Woche mein erstes Bewerbungsgespräch in Berlin. Marke "Kreuzverhör unter 6 Augen" (erinnerte mich wiederum an diese verhassten mündlichen Analysen im Deutschunterricht -_-) aber ich war dank der Lektüre eines der „Hesse/Schrader“-Bücher wenigstens mental auf so einiges Sadistisches gefasst aber als einer von beiden schon auf der Türschwelle meinte „Nervös?“ dachte ich mir noch, dass das hoffentlich die einzig dumme Frage bliebe. ^_~ Was mir, wie ich fand, ein bisschen das Genick brach war die gewünschte Selbstcharakterisierung und am liebsten hätte ich denen auch geantwortet, dass es eine meiner Schwächen ist, mich selbst zu charakterisieren. ^^; Dann wäre die Sache gegessen gewesen - aber nicht nur für die, sondern auch für mich. Drum’ habe ich mir dann doch eine Lobeshymne auf mich selbst gesungen.
Die nächsten Vorstellungsgespräche stehen übrigens auch schon in der nächsten und übernächsten Woche an. Aber da muss man wohl (oder übel) durch.. 
So, diese Ausführungen sollen für heute reichen da ich gerade noch was Besseres vor habe, da meine Mutter morgen ihren fünfzigsten feiert und die „jüngere Generation der hiesigen Verwandtschaft“ dann gerne unbeaufsichtigt meinen Rechner infiltriert und da muss ich noch ein bisschen meinen PC aufräumen. 
In diesem Sinne
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